Das Empfangende – Human Design Tor 2 – Das höhere Wissen

Das Empfangende – Human Design Tor 2 – Das höhere Wissen

4. Mai 2023 Allseele to go - Mehr Frieden geht immer Neutrino Wetter 0

Empfänglichkeit als die Wurzel der Manifestation.

Tor 2 – Orientierung im Neutrino-Kino vom 4. bis 9.05.

Bereich: Q2 – Form (Zivilisation)
Energiezentrum: Identität – G-Zentrum (Partnertor 1)
Schaltkreis: individuell Verstehen – kreativ – impulsartig – unvorhersehbar
Aminosäure: Phenylalin – Organ: Brustbein
Codongruppe: Ring of Water (8, 2)

Namen der Archetypen:

  • I Ging Hexagramm & Ursprung: Das Empfangende
  • Human Design System: Das höhere Wissen
  • Gene Keys: Schatten = Verbannung – Potenzial = Ausrichtung – Siddhi = Einssein
  • 64keys: Orientierung
  • Tarotkarte: Die Hohepriesterin

Schattenspiel Kontemplationen zum Gene Key 2:

Seit 9. Mai 2022 haben wir folgende Gene Keys kontempliert …

Tor 23 Zersplitterung – Tor 8 Zusammenhalt – Tor 20 Betrachtung – Tor 16 Begeisterung – Tor 35 Fortschritt – Tor 45 Sammlung – Tor 12 Angemessenheit – Tor 15 Bescheidenheit Tor 52 Stillhalten – Tor 39 Hemmnis – Tor 53 Entwicklung – Tor 62 Des Kleinen Übergewicht Tor 56 Der Wanderer – Tor 31 Die Einwirkung – Tor 33 Der Rückzug – Tor 7 Das Heer Tor 4 Die Jugendtorheit – Tor 29 Das Abgründige – Tor 59 Die Auflösung – Tor 40 Befreiung Tor 64 Vor der Vollendung – Tor 47 Die Bedrängnis – Tor 6 Der Streit – Tor 46 Das Empordringen Tor 18 Arbeit am Verdorbenen – Tor 48 Der Brunnen – Tor 57 WindTor 32 Die DauerTor 50 Der TiegelTor 28 Des großen ÜbergewichtTor 44 Das Entgegenkommen – Tor 1 Das SchöpferischeTor 43 Der DurchbruchTor 14 Besitz von GroßemTor 34 Des Großen MachtTor 9 Des Kleinen ZähmungskraftTor 5 Das WartenTor 26 Des Großen ZähmungskraftTor 11 Der FriedeTor 10 Das AuftretenTor 58 Das HeitereTor 38 Der GegensatzTor 54 Das heiratende MädchenTor 61 Die innere WahrheitTor 60 Die BeschränkungTor 41 Die MinderungTor 19 Die AnnäherungTor 13 Die Gemeinschaft mit MenschenTor 49 Die UmwälzungTor 30 Das Haftende. Das FeuerTor 55 Die FülleTor 37 Die SippeTor 63 Nach der VollendungTor 22 Die AnmutTor 36 Die Verfinsterung des LichtsTor 25 Die UnschuldTor 17 Die NachfolgeTor 21 Das DurchbeißenTor 51 Das ErregendeTor 42 Die MehrungTor 3 Die AnfangsschwierigkeitTor 27 Die ErnährungTor 24 Die WiederkehrTor 2 Das Empfangende

𝘑𝘦𝘯𝘴 𝘋𝘦𝘸𝘦𝘳𝘴 𝘶𝘯𝘥 𝘪𝘤𝘩 𝘣𝘦𝘨𝘢𝘯𝘯𝘦𝘯 𝘥𝘪𝘦𝘴𝘦 𝘒𝘰𝘯𝘵𝘦𝘮𝘱𝘭𝘢𝘵𝘪𝘰𝘯𝘴𝘳𝘦𝘪𝘴𝘦 𝘪𝘮 𝘔𝘢𝘪 2022. 𝘐𝘯𝘴𝘱𝘪𝘳𝘪𝘦𝘳𝘵 𝘥𝘶𝘳𝘤𝘩 𝘥𝘪𝘦 #𝘎𝘦𝘯𝘦𝘒𝘦𝘺𝘴 𝘷𝘰𝘯 𝘙𝘪𝘤𝘩𝘢𝘳𝘥 𝘙𝘶𝘥𝘥𝘴 (𝘈𝘶𝘥𝘪𝘰𝘧𝘪𝘭𝘦𝘴 & 𝘎𝘦𝘯𝘦 𝘒𝘦𝘺 𝘉𝘶𝘤𝘩), 𝘥𝘦𝘮 𝘐 𝘎𝘪𝘯𝘨, 𝘐𝘯𝘩𝘢𝘭𝘵𝘦 𝘥𝘦𝘳 64𝘬𝘦𝘺𝘴 𝘚𝘰𝘧𝘵𝘸𝘢𝘳𝘦 𝘶𝘯𝘥 𝘥𝘦𝘮 𝘉𝘭𝘢𝘶𝘦𝘯 𝘐 𝘎𝘪𝘯𝘨 𝘥𝘦𝘳 64𝘬𝘦𝘺𝘴 𝘷𝘦𝘳ö𝘧𝘧𝘦𝘯𝘵𝘭𝘪𝘤𝘩𝘦𝘯 𝘸𝘪𝘳 𝘴𝘦𝘤𝘩𝘴𝘵ä𝘨𝘪𝘨 𝘉𝘭𝘰𝘨𝘣𝘦𝘪𝘵𝘳ä𝘨𝘦 𝘶𝘯𝘴𝘦𝘳𝘦𝘴 𝘚𝘤𝘩𝘢𝘵𝘵𝘦𝘯𝘴𝘱𝘪𝘦𝘭𝘴 𝘪𝘮 𝘝𝘦𝘳𝘭𝘢𝘶𝘧 𝘥𝘦𝘴 𝘚𝘰𝘯𝘯𝘦𝘯𝘴𝘵𝘢𝘯𝘥𝘦𝘴. 𝘋𝘪𝘦 𝘉𝘦𝘪𝘵𝘳ä𝘨𝘦 𝘳𝘦𝘱𝘳ä𝘴𝘦𝘯𝘵𝘪𝘦𝘳𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘴𝘦𝘳 𝘉𝘪𝘭𝘥, 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘥𝘢𝘴 𝘥𝘦𝘳 𝘣𝘦𝘯𝘢𝘯𝘯𝘵𝘦𝘯 𝘈𝘯𝘣𝘪𝘦𝘵𝘦𝘳 𝘢𝘯 𝘴𝘪𝘤𝘩. 𝘋𝘢𝘯𝘬𝘦 𝘢𝘶𝘤𝘩 𝘢𝘯 𝘈𝘯𝘪𝘵𝘢 𝘒ö𝘯𝘪𝘨 𝘧ü𝘳 𝘥𝘢𝘴 𝘓𝘦𝘬𝘵𝘰𝘳𝘢𝘵❣️ 

Jens Dewers – AllSeele2Go – Mehr Frieden geht immer

Jens Dewers - Agent der Seele 20230319

Schattenspiel#2
Das Empfangende

Das Wesen des Empfangenden ist es, empfänglich zu sein und wird mit dem weiblichen Prinzip und der Erde gleichgesetzt. Wenn Du es draußen in der Welt suchst, wirst Du einige Schwierigkeiten haben, es in seiner Reinform zu finden. Das ist allerdings nicht weiter verwunderlich, denn das Schöpferische in der Reinform existiert überhaupt nicht als Ding und ist deshalb auch nicht so leicht zu finden.

Das Wesen des Empfangenden ist es, empfänglich zu sein. Das gilt für Männer und Frauen gleichermaßen, wenn sie sich der Energie dieses Archetypus nähern und diese Energie empfangen, erleben und nutzen wollen. Wann bist Du empfänglich? Was fördert Deine Offenheit gegenüber neuen Impulsen? Wie gehst Du mit unerwünschten Impulsen um, die Dich ungefragt erreichen? Selbst diese Art von Einflüssen können und wollen Dich befruchten, Dich zum Lernen und Wachsen anregen. Das ist keine Aufforderung alles stumpf über Dich ergehen zu lassen, sondern einfach nur sehr bewusst wahrzunehmen und dann die liebevollste Lösung für Dich und alle Beteiligten zu finden und zu realisieren. Das kann durchaus auch ein „Nein“ sein, denn dann bestand Deine Empfänglichkeit eben in der bewussten Wahrnehmung. Job erledigt. Fertig!

Das Wesen des Empfangenden ist überdies, dass es einen Körper oder wenigstens eine Substanz hat. Im Gegensatz dazu ist das Geistige körper- und substanzlos. In der Dualität gibt es immer diese beiden Pole. Schöpfung geschieht durch die Vereinigung dieser beiden Pole (oder ihrer Repräsentanten in der Materie, dem männlichen und dem weiblichen Prinzip). Bei der Verbindung zweier gleicher Pole geschieht keine Schöpfung, keine Vereinigung, die etwas Neues gebiert. Um das Wesen des Empfangenden halbwegs zu verstehen, muss dies genauso berücksichtigt werden, wie die Tatsache, dass Empfang auf unterschiedlichen physischen Ebenen geschieht. Auf den körperlichen Ebenen geschieht es, genauso wie auf den emotionalen und den mentalen Ebenen, die für ihre Existenz eben auf Körperlichkeit angewiesen sind, allerdings auf unterschiedlichen Schwingungsebenen.

Dies alles befindet sich in diesem Text nur, um Deine Empfangsorgane anzusprechen und Dich zu befähigen, das Empfangende bewusst wahrzunehmen. Das Empfangende wird erlebt, es wird nicht von Dir gemacht. Das Empfangende ist passiv, es empfängt.

Die Illusion der Verbannung aus dem Paradies

Adam (Yang) und Eva (Yin) begleiteten mich nicht nur durch den einen oder anderen Beitrag unserer hiermit endenden Jahresreise durch die 64 Archetypen mit dem jeweiligen Sonnenstand in der astrologischen I Ging Radix. Nein, sie sind durch ihre maskulinen und femininen Ursprünge, die Repräsentanz aller Dualitäten im stofflichen Universum. Dadurch stehen beide auch für eine Art öffnende (mathematische) Klammer aller 64 Archetypen. Diese „Klammer“ wird am Ende aller numerisch aufgelisteten I Ging Archetypen durch die 63 Nach der Vollendung und der 64 Vor der Vollendung geschlossen.

  • Eins: Das große maskuline Prinzip der schöpferischen Energie – Yang
  • Zwei: Das große feminine Prinzip der empfangenden Formen – Yin
  • Dreiundsechzig: Das mentale maskuline linkshirnige Prinzip ist erkundend – Yang
  • Vierundsechzig: Das mentale feminine rechtshirnige Prinzip ist vorstellend –  Yin

Zurück zu Adam und Eva und der Verbannung (aus dem Paradies).

Ich war heute bei mir am Weinberg, und da kam mir eine Art „Imagination“. Diese hängt mit Richard Rudds “Verschwörungstheorie” zur Vertauschung des 1. und 2. Hexagramms zusammen. Denn er behauptet im Gene Keys Buch auf Seite 55 wie folgt:

Es gibt überzeugende Beweise dafür, dass die ältesten Versionen mit dem 2. Hexagramm begannen, welche das vollständige Yin repräsentiert: Die patriarchalen Systeme, die den Originaltext übersetzt haben, haben wohl das primäre Yin mit dem primären Yang ausgetauscht! Aus esoterischer und mystischer Sicht macht es viel mehr Sinn, mit dem Femininen anstatt mit dem Maskulinen zu beginnen.

Daher nun meine davon imaginierte Version des Sündenfalls:

Mal angenommen Eva, das Feminine Yin hätte vom Baum der Erkenntnis die Wahrheit „gegessen“ und erkannt, dass ihre feminine Oneness, das EinsSein bzw. die Einheit etwas ist, das eine rein feminine (ungleich weibliche) Qualität ist. Wenn da nur OneNess oder EinsSein ist, existiert auch kein Maskulin mehr, da OneNess halt ein TwoNess oder ZweiSein ausschließt. Die Verschwörung des Maskulinen schiebt also schon in der Bibel dem Femininen Schuld zu.

Auch auf griechischer Göttersagen-Ebene kommt sowas vor. Die Story von Zeus Vater, dem Kronos. Da alles, was das Leben durch seine Zeugungen mit Rhea hervorbrachte, für ihn eine Bedrohung seiner Macht darstellte, empfand er auch Zeus als Gefahr und wollte ihn verspeisen. Diese tragische systemische Story hatte Kronos scheinbar von seinem Vater Uranos übernommen, der seine Kinder aus Angst vor Machtverlust verbannte, und deswegen von Kronos entmannt und entmachtet wurde. Da Gaia, heute vielen als Name unseres Planeten bekannt, als Frau von Uranos eine wichtige Rolle spielt, lasse ich sie auch in meine Vorstellung miteinfließen. Immerhin steht Gaia, wie einst Eva, für den Yin-Ursprung allen gebärenden und zeugenden Lebens.

Die „machthabenden“ maskulinen weltlichen Vertreter, die das I Ging übersetzten, konnten dem Femininen nicht die Rolle geben, die dem Femininen gebührt. Die ONEness aus der alles heraus Form annimmt. Die Hauptrolle in der Verbannung des Femininen im Buch der Genesis wird von Eva gespielt, weil sie die einzige Wahrheit, nämlich die Einheit, erkannt hatte.

So jedenfalls erkläre ich mir Richard Rudds „Verschwörungstheorie“, die sich so gesehen dann ja nicht nur im I Ging, und durch die Datenkorruption falsch bzw. verdreht überliefert im Human Du Sein, sowie den Gene Keys, aber auch im Tarot fortsetzen.

Zusätzlich zur Erklärung der Vertauschung von Eins und Zwei zeigt er uns auch, wie die Evolution der Menschheitsfamilie zur Entstehung des Gefühls des Verbanntseins beigetragen hat. Und er zeigt uns, in welche Richtung die nächste große Evolutionsstufe des Menschen führen wird.

  1. Animalisch – Verbunden – Die Instinktiven
    Denken wir an die noch heute existierenden Naturvölker, finden wir Beispiele dieser natürlich animalischen Verbundenheit mit allen universellen Einflüssen auf das Leben. Interessanterweise leben diese Völker noch heute ohne typische Zivilisationskrankheiten und genießen eine höhere Lebenserwartung als die medizinisch versorgte „Zivilisation“.
  2. Gehirngesteuert – Unverbunden – Die Denkenden
    Die Entwicklung des heute existierenden menschlichen Gehirns brachte die Menschheitsfamilie immer weiter weg von der Verbundenheit mit dem AllEinsSein von Gaia. Frag Dich, ob Du Deiner Er-Nährung, die Du konsumierst, täglich beim Wachsen zuschaust? Dann siehst Du unsere kollektive Unverbundenheit. Unbewusst ohnmächtig wissen wir alle, wie weit wir uns von natürlicher Verbundenheit entfernt haben und damit sogar unsere eigene Existenz gefährden.
  3. Solarplexusgetrieben – Transzendiert – Die Emotionalen
    Dieser Evolutionsprozess begann laut Richard im Jahr 2012, als der große Zyklus des Maiakalenders vollendet war. Er erreicht seinen Höhepunkt im Jahr 2027. Ab diesem Jahr sollen laut der Human Design Quelle Ra Uru Hu Kinder geboren werden, deren Solarplexus die zentrale Steuerung dieser neuen Menschen ist.

Die Angst, dass wir in eine schlimme Richtung gehen, kommt vom 2. Schatten. Weil wir uns aktuell derart getrennt von der Natur betrachten bzw. erleben, fühlen wir diese kollektive Angst. Unsere Sichtweise verbannt uns von der Wahrheit. 

Die Wahrheit ist, wir fühlen uns getrennt, waren und sind es aber zu keiner Zeit gewesen oder werden es jemals sein. Wir haben uns nur davon abgewendet, alles zu lieben, was ist und wie es ist. Mit dem sogenannten Sündenfall am Erkenntnisbaum hin zur mentalen Yang-Sphäre haben wir uns von der universellen Einheit dem AllEinsSein und damit von der Liebe abgewendet.

Die repressive Natur des Verlorenseins
  • zeigt sich durch das Gefühl, sich verloren oder reglementiert zu fühlen
  • äußert sich darin kein Gespür für die spirituelle Dimension zu haben
  • diese Menschen bevölkern den Raum des Verloren- oder VerbanntSeins
  • es braucht eine im inneren Sein verankerte kosmische Beziehung als Lebenskompass
Die reaktive Natur der Reglementierung
  • reglementiert alles Leben und versucht, es in eine bestimmte Form zu zwängen
  • viele Weltreligionen, aber auch unsere Staatengebilde sind die Auswüchse dieser Abkehr von der empfänglichen Einheit durch Herzensliebe
  • Menschen, die eine spirituelle oder Weisheits-Kontrolle durch Reglementierung wollen 

Die Gabe der Ausrichtung kann nicht aktiv gemacht werden

Sie ist eine Hinnahme und innere Ausrichtung auf die primäre feminine Qualität.

Es ist nicht die Frage, ob du von deiner Seite irgendetwas tun kannst, da dieser Prozess der Anhebung dich so oder so in Beschlag nimmt, auch wenn es sich für dich so anfühlt, als würdest du eine Menge dafür tun. […]

Der springende Punkt ist, dass alles menschliche Leben dem gleichen archetypischen Muster folgt, wie es in deiner DNA niedergelegt wurde. Die Evolution selbst zieht dich unaufhaltsam auf den Weg hin zu einem Wahrnehmungsbewusstsein der Einheit und des Einsseins. RR GK S. 57

Für mich hat sich diese intrinsische Dynamik seit 2012 offenbart. Erst meine Nervenentzündungen, die mit dem Schreiben meiner drei Bücher begannen, zwangen mich zur Innenschau mit Meditation, Geistheilung und Akupunktur. Unsere Tochter spiegelte mir dann meine unausgewogenen Emotionen, die mich zu 3 Jahren Bewusste Eltern Ausbildung führte, die letztendlich in meiner heutigen Arbeit als Tagesvater mündete. Mal abgesehen von dem Wunsch, ein Kind in diese Welt zu bringen, war nichts davon freiwillig gewählt. Das Leben hat mich gelebt. Heute, im Rückblick auf diese vergangenen Erlebnisse und auf unsere Jahresreise, spüre ich, was es bedeutet, wenn Richard Rudd die Qualität des Wassers als Archetyp beschreibt. Es geht darum, im Einklang mit dem Leben zu fließen und möglichst wenig dagegen anzukämpfen, denn das Leben fließt unaufhaltsam in seine Richtung.

Wir können uns auf diesen Fluss des Lebens ausrichten.

Das empfangende Wasser & Das schöpferische Feuer

Die Programmierungspartner des Schöpferischen (1) und des Empfangenden (2) sind beides richtungsweisende, individuelle Qualitäten am G-Zentrum, also dem Energiezentrum, das Richtung und Liebe repräsentiert, dem spirituellen Herzzentrum, auf das Jesus in mancher Abbildung deutet, aus dem die Farben rot (maskulin & Feuer) und blau (feminin & Wasser) strahlen. 

Der wesentliche Unterschied zwischen Wasser und Feuer besteht darin, dass Feuer aktiv ist und künstlich erzeugt werden muss, während Wasser als Quelle allen Lebens passiv ist und einfach empfangen wird. Daher gibt es nur eine Möglichkeit, diese Gabe zu nutzen: Wir müssen uns von Aktivität befreien – z. B. durch Meditation – und uns auf die Energie einlassen, die wir empfangen und wahrnehmen können.

Fragen für unsere Kontemplation:

  • Wo wehren wir uns dagegen, zu empfangen?
  • Wie gut können wir zuhören? Wie gut können wir wahr-nehmen?
  • Ist es uns möglich, mit der Energie zu fließen, anstatt gegen den Strom zu schwimmen?

Der Ring des Wassers (2 & 8) und der Ring des Feuers (1 & 14)

Was geschieht, wenn sich Wasser und Feuer begegnen? Wasser kann Feuer aufnehmen und empfangen. Feuer jedoch erlischt vollständig und muss ständig neu entzündet werden. Im Gegensatz dazu kann Wasser erhitzt werden und sogar verdampfen, was es für das menschliche Auge unsichtbar macht, jedoch kehrt das verdampfte Wasser durch Kondensation wieder zu flüssigem Wasser zurück.

Was mich zu einem Bild eines Geysirs verleitet, bei dem sich diese beiden Kräfte auf eindrucksvolle Weise vereinen.

Empfänglichkeit und Magnetismus

Also, wenn ich mir den Sog anschaue, den das Feminine für mich als Mann auslöst, fällt es mir sehr leicht vorzustellen, dass die 2. Gabe den Magnetismus auslöst, den Richard Rudd auf DNA-Ebene beschreibt. Im klassischen Human Du Sein ist das Tor 2 der Sitz des sogenannten Design-Kristalls (des Körpers), der uns Richtung gibt. Paradoxerweise keine aktiv steuerbare Richtung, sondern durch Anziehungskraft (Magnetismus), wie ein Fahrer* (Chauffeur) uns durch unser Leben fährt.

*Was ist der „Fahrer“ bzw. Chauffeur?

Aus Sicht des klassischen Human Du Seins gibt es fast nichts, was wir wirklich selbst steuern. Das Einzige, was wir steuern können, ist unsere Haltung bzw. Frequenz!

Ein Hintergrund dafür besteht darin, dass wir laut Ra Uru Hu zwei unterschiedliche (göttliche) Kristalle in unseren Körpern haben. Der erste kommt 88 Tage vor unserer Geburt als Designkristall in den Körper. Dieser Designkristall sitzt in diesem zweiten Archetypen, dem Tor 2 und steuert ohne, dass wir einen direkten Einfluss darauf hätten, durchs Leben. Deswegen spricht man vom „Fahrer“ bzw. Chauffeur!

Maitreya Dadashreeji hat mir dieses Konzept indirekt bestätigt, indem er ein ähnliches Bild verwendet: „Das Göttliche ist Dein Chauffeur und sitzt in Deinem spirituellen Herz. Lehne Dich zurück, erhöhe Deine Frequenz und genieße die Fahrt. Mehr gibt es im Leben nicht zu tun.“

Das spirituelle Herz ist im Human Du Sein das G-Zentrum bzw. die Identität in der Mitte unserer Brust. Die physische Verortung des 2. Archetypen ist das Brustbein. Und wie Du in obiger Jesus-Darstellung sehen kannst, ist das der Ort, wo wir automatisch hinfassen, wenn wir von unserem Herzen sprechen.

Wir erkennen unsere Frequenzerhöhung am besten durch erfahrbare Synchronizität, also dadurch, dass wir durch unsere Hingabe ans Leben die Dinge erfahren, die jetzt für unsere Entwicklung wichtig und notwendig sind. Übrigens, 1992 wies der Forscher Joseph L. Kirschvink sogenannte Magnetite im Gehirn nach, was für diesen körperlichen Magnetismus über dieses magnetische Eisen-/Sauerstoffmineral spricht.

Die Siddhi des Einsseins (Eins plus Eins = Drei)

Die “göttliche Zahlenlogik” funktioniert auch mathematisch anders, als wir es in der Schule gelehrt bekommen. Wie schon am Anfang gesagt, bedeutet Einheit, dass es keine Zweiheit, also Dualität gibt, was an sich ja logisch klingt. Außerdem haben wir diese Nichtexistenz der Dualität in allen vorangegangenen 63 Siddhis gesehen. Und jetzt, zum Abschluss unserer Jahresreise kommt noch einmal die Formel, dass Eins plus Eins Drei ist. Im I Ging gibt es keine Null, wenngleich die Radix der Reihenfolge aller 64 Hexagramme einen Kreis ergibt. 

Im Tarot hingegen wird die Null durch den Narren dargestellt. In der Null oder der Radix ist alles enthalten, sie ist die eigentliche Einheit von Allem. Eine negative Zahl (-2) mit ihrem positiven Gegenüber (+2) addiert ergibt Null. Somit ist in dieser “göttlichen Zahlenlogik” ganz klar, dass, sobald etwas aus der Einheit des formlosen Nichts heraustritt, eine Eins existiert, die durch den Heraustritt aus dem Nichts automatisch ein duales Gegenüber, nämlich die Zwei, mit kreiert. So wird aus Eins plus Eins ebenso automatisch eine Drei. These und Antithese werden zur Synthese. Eine These ohne Antithese kann nicht existieren. Woraus folgt, dass Mann und Frau unweigerlich eine Beziehung haben, denn “man kann nicht nicht interagieren”.

Die Siddhi des Einsseins ist die Transzendenz aller Existenz

Solange du das Einssein als Erfahrung siehst, die man erreichen kann bzw. die dir eines Tages widerfahren wird, hast du dich in der Linie zwischen zwei Punkten verfangen. Das Dritte ist die Transzendenz. Dies passiert dir nicht – es negiert dich eher bzw. macht dich zunichte. Dabei nimmt dir die Transzendenz ironischerweise nicht das Leben weg, wie es der Name vermuten lässt – sondern sie stellt dich mitten ins Herzzentrum des Lebens, wo du schon immer gewesen bist. Sie vereint alle Gegensätze, beendet alle Wellenbewegungen, lässt alle Mysterien, so wie sie sind, zurück und gebiert in dir eine Art seiendes Vertrauen, das nicht beschrieben werden kann. RR GK S. 60

Wir können die Siddhi niemals aktiv erreichen, wir können lediglich unsere Frequenz anheben, mit dem Leben möglichst widerstandsfrei fließen, dem Leben vertrauen, uns und unsere Nächsten lieben und vergeben. Möge unser eigener Lebensfluss mit dazu beitragen, dass die “Prophezeiungen” des Jahres 2012 und 2027 die beiden entscheidenden Wendepunkte für unsere Spezies hin zum goldenen Zeitalter der Einheit einläuten bzw. eingeläutet haben. 

Mit herzlichten Grüßen
Dein Michael-Rajiv Shah

 

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