Die Entwicklung Tor 53

Die Entwicklung Tor 53

7. Juli 2022 Allseele to go - Mehr Frieden geht immer Neutrino Wetter 0
Human Design - Tor 53 - Die Entwicklung

Die Bereitschaft, eine neue Entwicklung zu beginnen und diese beständig und geduldig voranzutreiben.

Human Design 64 keys Tor 53 - Programming Partner 54 - Mandala

64keys zum Tor 53 – Die Befreiung vom 7.-13.07.

Bereich: Q2 – Form (Zivilisation)
Energiezentrum: Wurzelzentrum – Antrieb (wie auch Partnertor 54)
Schaltkreis: Kollektiv Sinnfinden – erfahrungsorientiert – abstrakt
Aminosäure / Codongruppe: Serin (153952, 53, 54, 58)
Erfüllung, unpersönlich – Partnertor 54 Ambition

Human Du Sein Namen unterschiedlicher Schulen:

  • I Ging Hexagramm & Ursprung: Die Entwicklung
  • Human Design System: Das Tor der Anfänge
  • Gene Keys: Schatten der Unreife – Potenzial der Expansion – Licht der Überfülle
  • 64keys: Bereitschaft

6 Gründe, warum das Neutrinowetter Einfluss auf alles Leben hat:

  1. Die 64 Gene Keys sind identisch mit 64 genetischen Codons unserer DNA
  2. 64 Archetypen und Namen der Liebe, des Potenzials, sowie der Ängste
  3. Jede*r von uns hat immer alle 64 Codons / Qualitäten in seiner DNA
  4. das Geburts-Neutrinowetter aktiviert einige Codons und andere nicht
  5. mit fortschreitendem Jahreszyklus zeigt sich, wie eins auf andere aufbaut
  6. ein Zyklus = 64 Einstiege in kollektive Schatten, Potenzialien & Lichtqualitäten

MRs Kontemplation zum Gene Key 39:

Seit 9. Mai haben Jens und ich folgende Gene Keys kontempliert …

Tor 23 Zersplitterung – Tor 8 Zusammenhalt – Tor 20 Betrachtung – Tor 16 Begeisterung – Tor 35 Fortschritt – Tor 45 Sammlung – Tor 12 Angemessenheit – Tor 15 Bescheidenheit – Tor 52 StillhaltenTor 39 Hemmnis

… und beabsichtigen einen kompletten Jahreszyklus des Seelen Ping Pongs.

Jens Dewers zum I Ging der Hemmnis
AllSeele2Go – Mehr Frieden geht immer

Schattenspiel #53

Die Entwicklung (Allmählicher Fortschritt)

Das Bild, welches im I Ging gezeichnet wird, ist ein Baum auf einem Berg. Es beschreibt das langsame Wachstum dieses Baumes, an einem exponierten Platz. Ein Baum wächst Zeit seines Lebens, er wird beständig größer, sein Stamm dicker. Er wächst von innen nach außen, wie alles andere in der Natur auch.

Gewiss ist es kein Zufall, dass im I Ging ein sehr langsam wachsendes „Wesen“ herangezogen wird, um die Botschaft zu übermitteln und das Geschenk zu überbringen, das dieses Bild Euch anbietet. Wir befinden uns noch fast am Ausgangspunkt einer neuen Bewegung. Du hast gerade die Energien des Stillehaltens und des Hemmnisses durchlebt und hoffentlich Deine Lektionen gelernt und bist nun bereit, eine neue Bewegung, einen neuen Zyklus zu beginnen. Es geht hier nicht um einzelne Projekte, die Du vielleicht gerne verwirklichen möchtest. Es geht um Deine seelische Entwicklung. Deine Seele operiert in großen Zeiträumen. Deshalb wird hier keine Blume gewählt, die binnen weniger Monate wächst, blüht und vergeht, sondern ein Baum. Sicher ist auch kein schnell wachsendes und flach wurzelndes Nadelholz gemeint, das von starken Winden leicht umgeweht wird und welches nach ein paar trockeneren Jahren verdurstet, weil seine Wurzeln das tiefe Wasser nicht erreichen können. Ahnst Du schon, wo ich heute mit Dir hin will? Na klar, ich will Dich in Deiner Tiefe erreichen, da, wo Du das finden kannst, was wirklich wichtig ist. Wie tief reicht Dein Wurzelwerk, worin gründet sich Dein Dasein? Was gibt Dir Sicherheit und Halt? Kreist Dein Verstand vorwiegend um materielle Sicherheit? Verstehe mich nicht falsch. Es wäre fahrlässig, Dich nicht um äußerliche Dinge zu kümmern, die Dein Leben sicher und angenehm machen. Du bist frei, jede Art von Entwicklung in Gang zu setzen, Blumen aller Art zu säen, zu pflücken und Dich an ihnen zu erfreuen, sowohl real, wie auch im übertragenen Sinne. Doch vergiss bei alledem Deine Seele nicht (wieder). Ja, wenn Du hier, an dieser Stelle immer noch weiter liest, dann bist Du gemeint!

Was also möchtest Du in Deinem Leben erfahren?

Was ist Dir wirklich wichtig?

Worauf möchtest Du nicht länger und überhaupt nie wieder verzichten, weil es Dir inneren Halt verleiht?

Entwickele es!

Entwickele es und sei Dir bewusst, dass diese Entwicklung nicht morgen oder übermorgen und auch nicht nächste Woche schon abgeschlossen ist. Wir sprechen hier von größeren Zeiträumen.

Ist Dir übrigens schon aufgefallen, dass Menschen nicht zeitlebens körperlich wachsen, so wie ein Baum? Manche Menschen stellen ihr Wachstum tatsächlich ein, wenn der Körper ausgewachsen ist und wenn ihr Weltbild quasi fertig geformt ist. Menschen haben aber die Möglichkeit, weiterzuwachsen. Dieses Wachstum findet allerdings nicht außen statt, sondern in diesen Menschen. Dieses Wachstum, dieser Fortschritt hat nichts mit Macht oder Besitztümern zu tun. Du bist auf dem Wege, einer dieser Menschen zu werden. Das bedeutet übrigens nicht zwangsläufig, dass Du auf Macht und Besitztümer verzichten musst. Ganz und gar nicht. Mit Beidem kannst Du viel Gutes tun, wenn es keinem bloßen Selbstzweck dient, sondern liebevoll verwendet wird. Entscheide also weise, aus welcher Quelle Du schöpfst, um Dich zu entwickeln. Macht und Besitztümer machen Dich nicht unabhängig, denn sie sind endlich und begrenzt. Unabhängig bist Du erst, wenn Du gelernt hast, aus der Quelle alles Seienden zu schöpfen. Unabhängig bist Du dann, wenn Du die bedingungslose Liebe spüren und annehmen kannst, die Dir aus dieser Quelle unablässig zufließt.

Wenn Du so tief verwurzelt bist, dann sagst Du nicht mehr: „Ich bin schwach oder ich bin hilflos.“ Du definierst Dich dann auch nicht über Aussagen wie: „Ich bin reich, ich bin schön, ich bin stark…“. Wenn Dein Sein bewusst in Deiner Seele wurzelt, dann spürst und lebst Du einfach Dein:

„Ich Bin!“

Individualismus trennt von der Einheit

Da Pong (Jens) sowas von die Essenz dieses Gene Keys von Richard Rudd getroffen hat, habe ich das Gefühl, dass es so viel mehr nicht zu schreiben gibt, was “aus Sicht” des Originals natürlich so nicht stimmt. In den Gene Keys geht es immer um die Bandbreite der archetypischen Frequenzen von Schatten über das Geschenk hin zur Vervollkommnung in der Lichtfrequenz.

Der Schatten der Unreife ist in der menschlichen Tendenz, dass wir uns getrennt von der Natur erfahren, verwurzelt. Richard Rudd

Foto: iStock

Für uns Menschen ist eine der großen Herausforderungen uns nicht mehr im Sinne von “Mache Dir die Erde Untertan” zu verhalten, sondern unsere Rolle als Teil des großen Ganzen, die untrennbarer Teil des Universums ist, zu leben.

In diesem Sinne kommt jede unserer Handlung, die schon im biblischen Bild von Adam und Eva metaphorisch niedergeschrieben stand, einer Abtrennung der Menschheit von der Einheit, dem All.eins Sein mit allem gleich und repräsentiert die Unreife unserer Gattung.

Wenn Du darüber nachsinnst, wirst Du in der aktuellen Entwicklung auf unserem Planeten unschwer erkennen, dass wir uns gegenüber der sogenannten “Mutter Erde” so verhalten, wie kleine Kinder, die erst dann etwas verändern, wenn die Mutter uns diszipliniert und uns ausweglos zur Veränderung zwingt.

Solange wir nur aus Angst vor etwas ändern, bleiben wir unreif

Das Wort Unreife zielt auf die Kindlichkeit ab, mit der wir uns als Kollektiv (Tor 53 ist Teil des erfahrungsorientierten abstrakten Schaltkreises Sinnfinden) und als Individuen, wider besseren Wissens unserer Lebensgrundlagen berauben.

Richard Rudd schreibt sogar, dass es streng genommen die Angst vor unserer physischen Vergänglichkeit ist, die uns antreibt so zu handeln, anstatt aus erwachsener innerer Gewissheit und Reife. Mit dem Geschenk des Genschlüssels 52 dem Maßhalten ging es u.a. um die Ausrichtung unserer Intention auf das, was zum Wohle aller beiträgt und der Tatsache, dass so lange Dein und/oder mein Motiv die Angst ist, jegliches Ziel verfehlt wird.

Vom extern Fixierten zur innerlichen Erdung

Sobald wir begreifen, dass wir ausschließlich durch Einkehr nach innen tatsächlich wachsen können, ist es uns möglich, wie der von Jens beschriebene Baum von Innen nach Außen zu wachsen. Entwicklung beginnt innen. Ein Baum wächst aus dem Inneren eines Samens und niemals von Außen nach Innen.

Die repressive Natur von Unreife ist so “gesetzt” zu sein, dass der ganze Lebensfokus auf eine Sache gesetzt wird, weil alles Andere zu Kontrollverlust führen könnte.

Die reaktive Natur von Unreife ist Unbeständigkeit und der Druck permanent Neues zu beginnen, ohne eine Sache zum Ende zu bringen, um ja nie in einem wiederholenden Zyklus zu sein.

Transformation meiner reaktiven Unreife?

Wahrscheinlich liegt es auch daran, dass das Tor 53 in meinem Human Du Sein durch die Neutrinos der Venus (Werte in Gemeinschaft und Beziehungen) in den Schatten getriggert ist, dass ich jetzt ganze 3 Tage an diesem Genschlüssel knabbere und kontempliere.

Es heißt ja im klassischen Human Design das Tor der Anfänge. Und wie ich im Beitrag über die das Wesen der Angst schrieb, ist meine angelernte Schattenwirkweise reaktiv geprägt.

Beginnend mit meiner Geburt, bei der ich das erste mal meiner Vergänglichkeit (dem Tod) begegnete, hätte ich (meine Seele) doch fast schon diese Inkarnation mit einem Abbruch beendet. Es gab in früher Kindheit und später Jugend weitere solche Erfahrungen. Auch mein beruflicher Lebensverlauf ist von sehr vielen Neuanfängen und -orientierungen geprägt.

Erst seit ich vor 5-6 Jahren mein Leben dem Universum (Du könntest auch Gott sagen) vermacht habe, kehrte die Beständigkeit und das Geerdetsein in mein Leben ein, die mich heute ausmachen, mit dem ich mein Leben dem großen Ganzen widme.

53.1 Neues auf Basis des Bestehenden beginnen.

Der Beruf des Tagesvaters resultiert aus meiner mit 22 Jahren abgebrochenen sozialen Berufsausbildung, 2,5-jährigen Vaterkarenz, Ausbildung zum Bewusste Eltern Trainer.

Der Nebenberuf als Human Du Sein Berater resultiert aus meinem frühen Hang zu spirituellen Tools wie dem Tarot, der Astrologie und dem Hatha Yoga, sowie später unzähligen systemischem Familienaufstellungen, einer Geistheilungsausbildung und schon 16 Jahre währenden Beschäftigung mit Human Du Sein.

Expansion auf allen Ebenen

Die Evolution der Natur zeigt uns seit Jahrmillionen, dass die Natur immer über sich selbst hinauswächst und das in einer Art der Einfachheit, bei der eines immer auf das andere aufbaut. Selbst dann, wenn es im Laufe der Evolution Zusammenbrüche durch Katastrophen gab, begann der natürliche Neuaufbau auf der Basis des Alten.

Im beruflichen Kontext könnte man das organisches Wachstum nennen. Übermäßige Expansion in eine Richtung, ohne gleichzeitiges inneres Wachstum, das im Außen durch Handlungen zum Wohl des großen Ganzen begleitet werden.

  • Vertraue in Deinen natürlichen Prozess der Expansion ohne Kontrolle
  • Vertraue auf den zyklischen Prozess des Werdens und Vergänglichkeit
  • Halte den Prozess der Konfrontation mit Deinen Ängsten durch
  • Vertraue, dass Mühelosigkeit entsteht, wenn Du Dich auf innere Einfachheit einlässt

Erst wenn wir Menschen uns bewusst als Teil des großen Ganzen erfahren und unser Bewusstsein so gereift ist, dass wir begreifen, dass der in China umfallende globalisierte Sandsack auch eine Konsequenz für Dein und mein persönliches Leben hat, sind wir wirklich erwachsen und können von innen heraus organisch expandieren.

Wie auch schon in vorherigen Genschlüsseln beschrieben (Tor 12 AngemessenheitTor 52 StillhaltenTor 39 Hemmnis) ist die Akzeptanz unserer physischen, aber nicht energetischen Vergänglichkeit ein wichtiger Schlüssel für jede Art der Transformation hin in die lichtvolle universelle Liebe, die jeder der 64 Siddhis in Vervollkommnung repräsentiert.

Die Überfülle liegt jenseits der Fülle (55)

Geht es überhaupt über die Fülle hinauszuwachsen? Was ich an den Gene Keys besonders mag ist die Verwendung der extrem pointierten poetischen Sprache und Wortverwendung.

Evolving beyond Evolution – The End of Inkarnation

Human Design Tor 53 - Überfülle

Es hat mich extrem geflashed mir zu vergegenwärtigen, was Richard Rudd da in seiner Kontemplation schreibt. Eigentlich stellt mein Lieblingsautor alles auf den Kopf, was in der Geschichte der Spiritualität über Karma und Reinkarnation vermittelt wurde. Es folgt oben beschriebener Aussage, dass der Individualismus an sich die Trennung von der Einheit darstelle. 

Jede*r, der*die von Reinkarnation gehört hat, kennt das Wort im Zusammenhang des Glaubens, dass es eine individuelle Seele (Energie) gäbe, die aufgrund gesammelter Taten (Karma) zurückkommen (re-inkarniere) könne, um eine Befreiung aus dem ewigen Zyklus der Geborenwerdens, Sterbens und Wiedergeborenwerdens zu erlangen.

  • Doch was, wenn diese individuelle Seele (das Selbst) gar nicht individuell ist?
  • Was wenn die sog. wiedergeborene Seele eine Summe der Taten ist?
  • Was wenn das Selbst ein Verstandeskonstrukt, wie auch die Tradition des Advaita lehrt und die Filme “Die Matrix” oder “2001 Odysse im Weltraum” thematisieren, schlichtweg eine Illusion ist?

Ja genau, dann ist die Überfülle das, was wir wissenschaftlich durch das seit Millarden von (Licht-) Jahren expandierende Universum sehen, das Eins sein von allem. Und zwar in einer (vielleicht) ewigen Aneinanderreihung von Anfängen, ohne dass diese je ein Ende finden, da eh alles eine Energie ist. 

Jegliche Identifikation mit Anfang und Ende, als Illusion!?
Materie expandiert, doch Energie (Bewusstsein) bleib immer gleich!?

Beneath the form, consciousness never changes or evolves or expands or contracts. It simply is. Richard Rudd

Amen

 

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