Das Heitere – Human Design Tor 58 – Lebensfreude

Das Heitere – Human Design Tor 58 – Lebensfreude

25. Dezember 2022 Allseele to go - Mehr Frieden geht immer Neutrino Wetter 0
Human Design Tor 58 - Lebensfreude

 

Der unersättliche Antrieb, den Wunsch nach unbeschwerter Lebensfreude und heiterer Vitalität zu befriedigen.

Tor 58 – Lebensfreude im Neutrino-Kino vom 25. bis 31.12.

Bereich: Q4 – Transformation (Mutation)
Energiezentrum: Wurzelzentrum – Antrieb (Partnertor 52)
Schaltkreis: kollektiv Verstehen – fokussiert – zukunftsorientiert
Aminosäure: Serin – Organ: Damm (Perineum)
Codongruppe: Ring of Seeking (15, 39, 52, 53, 54, 58) 

Human Design Tor Namen:

  • I Ging Hexagramm & Ursprung: Das Heitere
  • Human Design System: Das Tor der Lebendigkeit
  • Gene Keys: Schatten = Unzufriedenheit – Potenzial = Lebensfreude – Siddhi = Glückseligkeit
  • 64keys: Lebensfreude
  • Meine Tarotkarte: Die 9 der Kelche

Schattenspiel Kontemplationen zum Gene Key 58:

Alle 64 Archetypen ab Human Design Jahres-Start am jeweils 22. Januar:

Tor 41 Die Minderung Tor 19 Die Annäherung Tor 13 Die Gemeinschaft mit Menschen Tor 49 Die Umwälzung Tor 30 Das Haftende. Das Feuer Tor 55 Die Fülle Tor 37 Die Sippe Tor 63 Nach der Vollendung Tor 22 Die Anmut Tor 36 Die Verfinsterung des Lichts Tor 25 Die Unschuld Tor 17 Die Nachfolge Tor 21 Das Durchbeißen Tor 51 Das Erregende Tor 42 Die Mehrung Tor 3 Die Anfangsschwierigkeit Tor 27 Die Ernährung Tor 24 Die Wiederkehr Tor 2 Das Empfangende Tor 23 Zersplitterung – Tor 8 Zusammenhalt – Tor 20 Betrachtung – Tor 16 Begeisterung – Tor 35 Fortschritt – Tor 45 Sammlung – Tor 12 Angemessenheit – Tor 15 Bescheidenheit Tor 52 Stillhalten – Tor 39 Hemmnis – Tor 53 Entwicklung – Tor 62 Des Kleinen Übergewicht Tor 56 Der Wanderer – Tor 31 Die Einwirkung – Tor 33 Der Rückzug – Tor 7 Das Heer Tor 4 Die Jugendtorheit – Tor 29 Das Abgründige – Tor 59 Die Auflösung – Tor 40 Befreiung Tor 64 Vor der Vollendung – Tor 47 Die Bedrängnis – Tor 6 Der Streit – Tor 46 Das Empordringen Tor 18 Arbeit am Verdorbenen – Tor 48 Der Brunnen – Tor 57 WindTor 32 Die DauerTor 50 Der TiegelTor 28 Des großen ÜbergewichtTor 44 Das Entgegenkommen – Tor 1 Das SchöpferischeTor 43 Der DurchbruchTor 14 Besitz von GroßemTor 34 Des Großen MachtTor 9 Des Kleinen ZähmungskraftTor 5 Das WartenTor 26 Des Großen ZähmungskraftTor 11 Der FriedeTor 10 Das AuftretenTor 58 Das HeitereTor 38 Der GegensatzTor 54 Das das heiratende MädchenTor 61 Die innere WahrheitTor 60 Die Beschränkung

𝘑𝘦𝘯𝘴 𝘋𝘦𝘸𝘦𝘳𝘴 𝘶𝘯𝘥 𝘪𝘤𝘩 𝘣𝘦𝘨𝘢𝘯𝘯𝘦𝘯 𝘥𝘪𝘦𝘴𝘦 𝘒𝘰𝘯𝘵𝘦𝘮𝘱𝘭𝘢𝘵𝘪𝘰𝘯𝘴𝘳𝘦𝘪𝘴𝘦 𝘪𝘮 𝘔𝘢𝘪 2022. 𝘐𝘯𝘴𝘱𝘪𝘳𝘪𝘦𝘳𝘵 𝘥𝘶𝘳𝘤𝘩 𝘥𝘪𝘦 #𝘎𝘦𝘯𝘦𝘒𝘦𝘺𝘴 𝘷𝘰𝘯 𝘙𝘪𝘤𝘩𝘢𝘳𝘥 𝘙𝘶𝘥𝘥𝘴 (𝘈𝘶𝘥𝘪𝘰𝘧𝘪𝘭𝘦𝘴 & 𝘎𝘦𝘯𝘦 𝘒𝘦𝘺 𝘉𝘶𝘤𝘩), 𝘥𝘦𝘮 𝘐 𝘎𝘪𝘯𝘨, 𝘐𝘯𝘩𝘢𝘭𝘵𝘦 𝘥𝘦𝘳 64𝘬𝘦𝘺𝘴 𝘚𝘰𝘧𝘵𝘸𝘢𝘳𝘦 𝘶𝘯𝘥 𝘥𝘦𝘮 𝘉𝘭𝘢𝘶𝘦𝘯 𝘐 𝘎𝘪𝘯𝘨 𝘥𝘦𝘳 64𝘬𝘦𝘺𝘴 𝘷𝘦𝘳ö𝘧𝘧𝘦𝘯𝘵𝘭𝘪𝘤𝘩𝘦𝘯 𝘸𝘪𝘳 𝘴𝘦𝘤𝘩𝘴𝘵ä𝘨𝘪𝘨 𝘉𝘭𝘰𝘨𝘣𝘦𝘪𝘵𝘳ä𝘨𝘦 𝘶𝘯𝘴𝘦𝘳𝘦𝘴 𝘚𝘤𝘩𝘢𝘵𝘵𝘦𝘯𝘴𝘱𝘪𝘦𝘭𝘴 𝘪𝘮 𝘝𝘦𝘳𝘭𝘢𝘶𝘧 𝘥𝘦𝘴 𝘚𝘰𝘯𝘯𝘦𝘯𝘴𝘵𝘢𝘯𝘥𝘦𝘴. 𝘋𝘪𝘦 𝘉𝘦𝘪𝘵𝘳ä𝘨𝘦 𝘳𝘦𝘱𝘳ä𝘴𝘦𝘯𝘵𝘪𝘦𝘳𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘴𝘦𝘳 𝘉𝘪𝘭𝘥, 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘥𝘢𝘴 𝘥𝘦𝘳 𝘣𝘦𝘯𝘢𝘯𝘯𝘵𝘦𝘯 𝘈𝘯𝘣𝘪𝘦𝘵𝘦𝘳 𝘢𝘯 𝘴𝘪𝘤𝘩. 𝘋𝘢𝘯𝘬𝘦 𝘢𝘶𝘤𝘩 𝘢𝘯 𝘈𝘯𝘪𝘵𝘢 𝘒ö𝘯𝘪𝘨 𝘧ü𝘳 𝘥𝘢𝘴 𝘓𝘦𝘬𝘵𝘰𝘳𝘢𝘵. Gefundene Fehler – eine Spezialität des Tores 18 – bitten wir zu behalten❣️ 

Warum das Neutrinowetter Einfluss auf alles Leben hat:

  1. Die 64 Gene Keys sind identisch mit 64 genetischen Codons unserer DNA
  2. 64 Archetypen und Namen der Liebe, des Potenzials, sowie der Ängste
  3. Jede*r von uns hat immer alle 64 Codons / Qualitäten in seiner DNA
  4. das Geburts-Neutrinowetter aktiviert einige Codons und andere nicht
  5. mit fortschreitendem Jahreszyklus zeigt sich, wie eins auf andere aufbaut
  6. ein Zyklus = 64 Einstiege in kollektive Schatten, Potenzialen & Lichtqualitäten
  7. 👉🏼 hier zum Startpunkt, Making Off und werdendem Glossar 👈🏼 

Mehr Frieden, Liebe, besser, whatever, geht immer!

Schon der Titel unserer Kontemplationsreise zeigt, wie kollektiv dieser 58. Schatten der Unzufriedenheit mit uns selbst, aber auch der Welt, in der wir leben, in uns verankert ist. Denn streng genommen ist er die Triebfeder unserer menschlichen Evolution der Verbesserung, wovon auch immer. Denn wo es ein Mehr gibt, ist auch das Gegenteil vorhanden, das uns alles in die eine oder andere Richtung bewerten lässt. Nach oben ist die Skala der Verbesserung immer offen, sodass wir nach unten schauend niemals zufrieden sein können. Hinzu kommt der Programmpartner des 52. Schatten des Stresses, der ebenso ein kollektiver Archetyp im zukunftsorientierten Schaltkreis des Verstehens, als auch Teil des Rings of Seeking (der Suchenden) ist.

Das Dilemma der Zukunft

Wenn ich jetzt feststelle, dass jetzt etwas besser sein könnte und in die Bewertungs-Reaktion gehe, anstatt in dauerhaft beob-achtender Achtsamkeit, bin ich raus aus dem Jetzt und schaue auf die Zukunft, die nicht jetzt ist. Schneller können wir gar nicht in diese Illusion der Zukunft gelangen, die niemals jetzt sein kann. Und das Einzige, was ist, ist Jetzt. Selbst einer meiner Lieblingszitate von Mahatma Gandhi „Be the change you want to see in the world“ zeugt von diesem Schatten der Unzufriedenheit mit dem, was jetzt tatsächlich ist. Schwups sind wir raus aus dem natürlichen Zustand des 10. Geschenks, um welches es bis zur heiligen Weih-Nacht und ersten Feiertag ging.

Just be the Change

In ‚be the change‘, liegt die Wendung vom Schatten zum Geschenk, also dem Moment wo wir unseren Verbesserungsdruck nicht nach außen, sondern auf uns selber richten, unserer eigenen Verbesserung und Vervollkommnung in Richtung Licht und Liebe. Und das führt dann  paradoxerweise zum größtmöglichen Dienst am großen Ganzen. Denn solange Du und ich etwas im außen ändern wollen, verfolgt uns dieser Schatten, da es immer eine bessere Lösung in der Zukunft geben kann, doch diese ist dann das neue Jetzt.

Doch auch wenn es so klingen mag, dieser Schatten ist nicht im Geringsten negativ. Er erschöpft dich, bis du schließlich in die Knie gehst. In diesem Sinne ist die Unzufriedenheit tatsächlich göttlicher Natur und beinhaltet das Geheimnis der Gnade. Sobald du anfängst, diese Wahrheit tief in deinem Wesen zu erahnen, zerbröckeln langsam aber sicher die Zukunftsträume, an denen du für so lange Zeit festgehalten hast und zum ersten Mal offenbart sich dir eine wunderbare Gabe, die deinem Inneren entspringt – die Gabe der Lebensfreude. RR GK S. 625

Die repressive Natur des Nichts

  • ist nicht unterdrückbar, da es die Lebendigkeit des Lebens repräsentiert

Die reaktive Natur des Störens

  • entsteht durch den Wunsch gegen unsere Unzufriedenheit vorzugehen
  • ist der Versuch, in den Fluss der Lebendigkeit  einzugreifen, um Zufriedenheit zu erlangen
  • um den Funken eines Jetzt, dan wir erfahren haben, festzuhalten

Let it Flow

Crowley Tarot 9 KelcheIndem wir lernen, die Dinge so zu akzeptieren, wie sie sind, ohne unzufrieden zu sein, da wir wissen, dass es in der Zukunft immer Möglichkeiten für Verbesserungen, Liebe und Frieden gibt, können wir vieles in unserem Leben verändern.

Ein kleines, privates Beispiel. Erst gestern wurde ich in meiner Tendenz der (Selbst-) Isolation bzw. „Unverbundenheit“ (Schatten der 6er Linie meiner Sonne) ertappt. Als mir bewusst wurde, was passiert war, fühlte ich mich schuldig, weil ich jemanden, der mir wichtig ist, erneut ohne Absicht verletzt hatte. Sobald ich diese Tatsache erkannte, kam der reflexartige Gedanke zu sagen, dass ich es beim nächsten Mal anders bzw. besser machen würde. Ich kenne dieses Muster aus meinen Erfahrungen in ca. 36 Jahren Beziehungen nur allzu gut, und mich diesmal nach innen statt nach außen gewandt. Ich ging in den Körper, anstatt ins Gerede und Denken. Ich beob-achtete mein Körpergefühl und begann das Sensation-Watching des altbekannten Schattens aus der Linie meines Lebenswerkes im Jetzt. Und da war sie wieder, die Wahrnehmung der Gnade, die entsteht, wenn ich wirklich ins Jetzt komme.

Flackerndes Kerzenlicht von Licht und Schatten

Die Kerzen, die wir gerade in dieser dunklen Zeit anzünden, machen es uns vor, sie flackern hin und her und erzeugen eine Bewegung aus Licht und Schatten. Das Licht ist ganz natürlich in Bewegung und lässt sich nicht auf einen Zustand fixieren.

Je tiefer und deutlicher du auf den einzelnen Ebenen erkennst, dass die Zukunft tatsächlich nicht existiert, je mehr verhinderst du, dass sich deine Lebensenergie in der Projektion einer imaginären Zukunft verliert. Dein Verstand wird ruhiger, als ob sich größere Freiräume zwischen deinen Gedanken eröffnen würden. Ebenso wandelt sich auch deine Beziehung zur Zukunft. Du nimmst wahr, dass du sie nicht in deinen Händen hast und niemals hattest, sondern dass sie von einer kollektiven Macht aufrechterhalten wird, an der du nur einen minimalen Anteil hast.

RR GK S. 627

Und jetzt noch einmal zurück zu meiner gestrigen persönlichen Erfahrung. Durch das Eintauchen in das, was jetzt in meinem Inneren da war, empfand ich eine tiefe Freude und auch Akzeptanz meiner Schatten.

Dazu eine wundervolle Meditation von Richard Rudd, die mich viel weicher gemacht hat:

Die Freude des Dienens und das Ende der Suche

Wenn wir uns das Tor 58 aus der Human Du Sein Perspektive ansehen, so liegt es mit Tor 18 (UrteilIntegrität Vollkommenheit) im Kanal der Optimierung, und dieser befindet sich in einem kollektiven Schaltkreis. Hast Du die 58 oder den ultimativen Verbesserungs-Kanal in Deinem Design aktiviert? Ich frage, weil die Dimension des Dienens bzw. der besonderen Ausrichtung der Qualitäten auf das große kollektive Ganze durch persönliche Erfahrungen mit Träger*innen dieser, hier für mich besonders deutlich wird.

Meine Mutter wusste zum Beispiel bereits mit sieben Jahren, dass sie Lehrerin werden möchte. Noch heute, mit bald 84 Jahren arbeitet sie jeden Tag mit Migrationskindern im Alter von 6-12 Jahren an deren schulischen Fortschritten. Jedoch, immer wenn sie diese Qualität innerhalb der Familie angewendet hat, führte dies zu emotionalen Verwerfungen. Eine andere mir nahestehende Klientin aus meiner „Elterngeneration“, hatte nicht das Glück eine so kollektive Aufgabe zu finden und wandte diese Qualität unaufgefordert ausschließlich im familiären Umfeld an, was in vielerlei Hinsicht bis heute regelmäßig zu mittleren bis größeren erdbebenartigen Verwerfungen ihres Umfeldes führt. Und dann gibt es da noch den mehrfach erwähnten Maitreya Dadashreeji der sich keinen größeren Auftrag auf die „Fahne“ schreiben konnte als:

One World. One Truth. One Family
durch Liebe, Transformation & selbstlosen Dienst

Was ich damit sagen möchte, wenn wir unseren inneren Verbesserungs-Druck dem großen Ganzen „selbstlos“ dienend zur Verfügung stellen, beginnt der intrinsische Druck Liebe und Transformation in die Welt zu tragen und das Sudern & Raunzen über die schlechte Welt versiegt mehr und mehr, denn nur so können wir als kleines Rädchen dem großen Ganzen dienen.

OPTIMIERUNG – Freude an der Verbesserung und Talent für Systemoptimierung auf der Basis von Urteilsvermögen.
Diese Spezialisierung macht mich zu einem Perfektionisten. Ich sehe sofort, wenn etwas nicht perfekt oder richtig ist. Ich habe einen starken Antrieb, Dinge zu verbessern und Autoritäten herauszufordern und infrage zu stellen. Dabei geht es um Verbesserungen, die das große Ganze betreffen. Es geht also nicht darum, dass ich an mir selbst herumnörgle oder mit mir unzufrieden bin. Diese Qualität kommt am besten zur Entfaltung, wenn sich meine Urteilskraft auf kollektive oder gesellschaftliche Themen richtet. Dabei sollte es mehr um den Prozess der Optimierung, als um das Ziel gehen. Denn Perfektion lässt sich nie vollständig erreichen. Und das weiß niemand besser als ich. Aus dem Blauen IGing der 64keys

Die Glückseligkeit des Jetzt

Wie bei allen Wegen vom Schatten zum Licht der Vervollkommnung, ist die Siddhi das Gegenteil des Schatten Dilemmas. Hier das Gegenteil der Zukunftsorientierung, dem reinen Jetzt. Sprich, in der Auflösung jeglicher Orientierung.

Sobald ein Wesen Erleuchtung durch die 58. Siddhi erlangt hat, wird es vollkommen orientierungslos. Seine Wahrnehmung dehnt sich in die Unendlichkeit aus, sein Blick wird weitschweifig und verträumt und sein Herz zerberstet in Liebe für alle Geschöpfe. Auch wenn die Wahrnehmung in einem solchen Wesen universell wird und keinen spezifischen Blickwinkel mehr einnimmt, wird sein Körper selbst zum Ausgangspunkt intensiv erlebter Glückseligkeit (Bliss). RR GK S. 629

Während Richard Rudd an dieser Stelle den berühmten Ramana Maharshi als jemanden erwähnt, der durch diese Siddhi erleuchtet war, sagt er auch, dass diese Siddhi „nicht durch irgendeine bestimmte Praxis oder Aktivität herbeigeführt wird, sondern aus Erkenntnis und Gnade geboren wird, geschieht dies meist Menschen, die keiner spezifischen religiösen oder spirituellen Praxis nachgehen„. Sehr interessant in Bezug auf unsere Kontemplationsreise, lehrte Ramana Maharshi die Übung der Frage „Wer bin ich?“, die wir im Weihnachts-Genschlüssel 10 (SelbstbesessenheitNatürlichkeitSein) besprachen.

Und man kann immer noch etwas von seiner Essenz spüren, allein durch das Schauen in Ramana Maharshis Augen auf etwaigen Photographien. RR GK S. 629

Ähnliche Erfahrungen der spontanen Glückseligkeit in physischer Gegenwart aber auch dem sogenannten Divine Light (Foto unterhalb) durfte ich mit Dadashreeji machen, der auch, wie er selbst behauptet, durch reine Gnade, nicht irgendeiner Technik zur Siddhi kam.

Jens Dewers – AllSeele2Go – Mehr Frieden geht immer

Schattenspiel#58 – Das Heitere. Der See.

Kein Kopf, kein Kampf, kein Wettstreit, nicht erwachsen und völlig unschuldig. So geht das Heitere. Auf denn! Sechs Tage unbeschwerte Heiterkeit. Nehm´ ich! Punkt. Aus. Fertig. Feierabend. 

Oder doch nicht? Du hast nun einmal einen Kopf, der mitunter extrem eigenwillig ist und Dinge einfach nicht wahrhaben will. In solchen Momenten scheint die Heiterkeit unerreichbar. 

Machst Du dann einfach eine Meditationsübung, um den Kopf zu leeren? In der Theorie wäre das das Heilmittel. Praktisch hat das „nicht wahrhaben wollen“ aber längst eine Flut von Emotionen in Gang gebracht und Du bist plötzlich so mutlos, niedergeschlagen und so unendlich traurig, dass Du einfach nicht mehr glauben kannst, dass Dir jetzt irgendeine Heilmeditation helfen kann. Hinzu kommt möglicherweise noch Trauer oder gar Wut auf Dich selber, weil Du Dich so macht- und hilflos erlebst. Macht- und hilflos trotz all der tollen, hoch spirituellen Werkzeuge, die das Leben angeblich so sehr erleichtern. Das versprechen doch all die erfolgreichen Coaches und Psychogurus. Da kann man sich dann leicht wie eine komplette Lusche vorkommen. Vielleicht bist Du aber auch nur auf markige Werbesprüche reingefallen…

Jetzt eine Heilmeditation machen zu wollen, um die Traurigkeit nicht mehr spüren zu müssen, ist ein weiterer Trick Deines Kopfes. „Nicht wahrhaben wollen“ hoch 2 quasi.

Du begegnest gerade einem Teil von Dir. Einem Teil, der ein Schattendasein in Dir fristet, der ignoriert, abgelehnt, angefeindet und bekämpft wird. Von Dir! Von Deinem Verstand. Von diesem kleinen Verstand, der nix versteht.

Oh, schau ihn Dir an, diesen kleinen, ungeliebten Teil von Dir. Spüre ihn. Schenk ihm Dein Mitgefühl. Nimm ihn in den Arm und wiege ihn sanft. Er ist so unendlich oft verletzt worden, von Dir und von Anderen. Er trägt so viel Schmerz und Traurigkeit für Dich. Schenk ihm Deine Aufmerksamkeit und Deine Liebe. 

Warum? 

Er ist der Hüter Deiner Heiterkeit! Ohne ihn bist Du nicht vollständig und ohne ihn wirst Du nie wahre Heiterkeit erfahren können. Tief in Dir hat er, was Du suchst. Du weißt schon: Kein Kopf, kein Kampf, kein Wettstreit, nicht erwachsen und völlig unschuldig. 

Punkt. Aus. Fertig. Feierabend.

 

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